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Standort für den Sandkasten

Der Standort des Sandkastens ist mit entscheidend für dauerhaften Spielspaß. Zu berücksichtigen sind Platzverhältnisse, Beschattung, Pflanzen, Ameisen, Bauweise und Sicherheit.

Mit der richtigen Wahl kann man sich den einen oder anderen Ärger ersparen. Nicht immer bleibt einem die große Auswahl, doch wenn man die Möglichkeit hat könnten folgende Anmerkungen hilfreich für die Standortwahl sein.

Schatten

Direkt unter einem Baum hat man zwar Schatten, aber man ist auch in einer Zone die den Witterungsbedingungen nicht so ausgesetzt ist wie ein freistehender Sandkasten. Somit ist er auch attratkiv für Ameisen.

Steht der Sandkasten frei, aber teilweise im Schattenwurf eines Hauses oder Baumes so ist das nahezu ideal.

Es gibt Sandkästen mit Beschattung, die aber meiner Meinung nach nur mangelhaft und wenig variabel ist. Der gute alte Sonnenschirm leistet beste Dienste.

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Sonne / UV-Licht

Das UV-Licht der Sonne sterilisiert Bakterien und Keime im Sandkasten.

Dem Licht widersteht über längere Zeit kaum ein Bakterium oder Keim. Ist ein schöner Sonnentag ist es auch gut den Sand durchzurechen um Sand von unten nach oben zu bringen. Kostengünstiger und effektiver bekommt man den Sand nicht sauber.

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Bäume

Bäume bieten zwar Schatten, werfen aber auch eine Menge Laub ab. Schlimmer ist es unter Nadelbäumen. Laub ist schnell beseitigt und kein Problem. Die Nadeln der Nadelbäume hingegen bekommt man deutlich schwerer und nie restlos aus dem Sand. Im ungünstigsten Fall piekst man sich damit recht ordentlich.

Ist es ein Obstbaum unter dem ein Sandkasten Platz finden soll, so ist zu bedenken dass die Blüte und später das Obst sehr verlockend für Wespen und Bienen sind. Zu einer gewissen Zeit fällt halbreifes und reifes Obst in den Sandkasten und die Bienen werden sich ein Stell dich ein geben.

Ein Sandkasten direkt unter einem Baum wird auch immer mit Vogelkot zu tun haben, das bleibt nicht aus. Ein Baum ist ein Hotel für viele Tiere.

Hat man das Glück und einen großen Baum im Garten, so kann man sehr gut im Schattenwurf des Baumes seinen Sandkasten aufstellen ohne dass der Sandkasten direkt unter dem Baum platziert ist.

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Pflanzen

Kinder werden sich alles in den Sandkasten holen was in greifbarer Nähe ist. Dazu gehören auch Pflanzen.

Ein Sandkasten neben einem Rosenstock ist keine gute Idee. Manche Pflanze ist giftig, besonders manch exotische Baumarktschönheit. Im heimischen Pflanzenportfolio gibt es ebenfalls Pflanzen die höchst giftig sind.

Eine Liste der giftigen Pflanzen haben wir im Kapitel „giftige Pflanzen und Unkraut“ zusammen gestellt.

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Platzverhältnisse

Steht der Sandkasten im Garten so muss man bedenken dass man auch noch außen herum laufen und arbeiten kann. Steht er 5cm zu nah am Zaun und man kommt deshalb nicht mehr mit dem Rasenmäher daran vorbei ist das ärgerlich.

Der Standort des Sandkastens sollte einem nicht alle Möglichkeiten nehmen im Garten zu arbeiten oder zu spielen. Möglicherweise ist eine Erweiterung durch eine Rutsche oder eine Schaukel angedacht. Ist dieses vorher bedacht, so hat man später weniger Arbeit.

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Teich

Ist in der Nähe ein Teich ist das zu verlockend sich dort nicht einen Eimer mit Wasser zu besorgen. In einem unbeachteten Moment wird das Kind das auch versuchen.

Den Sandkasten so platzieren dass man das Kind immer im Blick hat oder den Teich so absichern oder herrichten dass Wasser holen keine Gefahr darstellt.

Am besten ist es eine alternative Wasserstelle anzubieten, einen kleinen Miniteich oder kleine Wasserkuhle aus der gefahrlos Wasser geholt werden kann.

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Ameisen vermeiden

Ameisen suchen sich für ihr Nest einen geschützten Platz der weniger den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Steht der Sandkasten unter einem Baum oder im Windschatten einer Hecke so ist ein Witterungsschutz gegeben der für Ameisen einladend ist.

Desweiteren lieben Ameisen die Nähe von Pflanzen und Sträuchern um dort ihre Blattläuse zu züchten, einer ihrer Hauptnahrungsquellen.

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Folgenutzung

Irgendwann wird der Sandkasten im heimischen Garten nicht mehr genutzt. Je nach Bauweise hat man beim anlegen die Erde ausgehoben um eine größere Buddeltiefe zu erreichen.

Durchaus kann man andenken den Sandkasten als künftigen Standort für einen  kleinen Teich zu nutzen. Auch die Nutzung für ein Gewächshaus oder Frühbeet ist gut denkbar.

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Erweiterung

Zu einem Sandkasten gesellt sich im Laufe der Zeit gerne eine Schaukel, ein Klettergerüst oder die beliebte Kindergartenbank. Diese ist dann nicht nur erweiterte Spielfläche, sondern hier lassen sich auch was zu trinken oder andere Sachen gut platzieren die nicht in den Sandkasten sollen.

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Umfeld

Kinder beziehen in ihrem Sandkastenspiel alles aus dem näheren Umfeld mit ein. Wie in der Wohnung auch muss man mit geschärftem Blick überprüfen ob das Umfeld des Sandkastens kindgerecht ist.

Das wären zum Beispiel Außensteckdosen, alte Holzstapel mit rostigen Nägeln, Gartenwerkzeug, gestreutes Schneckenkorn, stachelige Hecken und Beerensträucher oder auch Erdhummelnester und dergleichen.

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